- Klassik
Jan Lisiecki, Daniel Dodds und Festival Strings Lucerne
Programm:
Robert Schumann – Bilder aus Osten
Frédéric Chopin – Klavierkonzert Nr. 1 in e-Moll
Antonín Dvořák – Serenade für Streichorchester in E-Dur
Der 25-jährige Kanadier polnischer Abstammung ist ein Ausnahmekünstler, das zeigt auch ein Blick in seine Biographie: Bereits im Alter von fünf Jahren begann er ein Klavierstudium am Konservatorium. Und damit nicht genug, Lisiecki startete regelrecht durch: Auf Empfehlung der Schulleitung konnte er nicht eine, nicht zwei, nicht drei, sondern gleich vier Klassen überspringen. Im Anschluss folgte ein Stipendium an der renommierten Glenn Gould School in Toronto.
Zu diesem Zeitpunkt hatte er längst die internationalen Bühnen erobert, schon als 13-Jähriger spielte er beide Klavierkonzerte von Chopin in absoluter Perfektion. Mit 15 schloss er einen Plattenvertrag mit Deutsche Grammophon, dem ältesten Klassiklabel der Welt, ab. Seitdem spielt er weltweit um die hundert Konzerte im Jahr von der Mailänder Scala bis zur New Yorker Carnegie Hall, und die Lobeshymnen der Journalisten reissen nicht ab.
Auch Frédéric Chopin selbst erlangte schon in jugendlichen Jahren seine legendäre Meisterschaft als Pianist und Komponist. Seine beiden Klavierkonzerte schrieb er im Alter von 19 und 20 Jahren, wobei das Erstnummerierte in e-Moll eigentlich das zweite ist – die Verwirrung wurde nie restlos geklärt. Die ganze überbordende Phantasiewelt des jungen Polen blüht im extrem anspruchsvollen Klavierpart auf, das Orchester spielt dabei eine unterstützende, begleitende Rolle, die das Klavier nur noch mehr glänzen und erstrahlen lässt.
Die Festival Strings Lucerne unter der Leitung von Daniel Dodds faszinieren das Publikum rund um den Erdball. Sie füllen nicht nur regelmässig ihren Stammsaal, das KKL Luzern, sondern unternehmen auch zahlreiche Tourneen auf allen Kontinenten. Nebst ihrer technischen Perfektion, kammermusikalischen Sensibilität und fast schon magischen Bühnenpräsenz fallen die Festival Strings immer wieder durch wunderbar gestaltete Programme auf. Eine wahre Trouvaille sind neben Dvořáks bekannter Streicherserenade Schumanns Bilder aus Osten, inspiriert von arabischen Gedichten, die romantische Stimmungsbilder voller Poesie und Innigkeit offenbaren.
Jan Lisiecki wurde im Alter von 13 Jahren UNO-Botschafter von Kanada und bekam im Alter von 18 Jahren als jüngster Musiker überhaupt den Leonard Bernstein Preis.
Mit
Jan Lisiecki
Klavier
Daniel Dodds
Leitung und Violine
Festival Strings Lucerne
«Perhaps the most complete pianist of his age.»
Pressestimmen
«Jan Lisiecki. Remember the name.»
The Financial Times
«Pristine, lyrical and intelligent.»
The New York Times
«Perhaps the most complete pianist of his age.»
BBC Music Magazine
- Mit freundlicher Unterstützung durch
«Perhaps the most complete pianist of his age.»
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